Analyse elektromagnetischer Eigenschaften und Vergleich mit konventionellen Übertragungssystemen
Stromdurchflossene Leiter erzeugt magnetische Felder um sich herum. Deren Stärke hängt von Stromstärke, Leiteranordnung und dem Aufbau des Leitersystems ab.
Druckluftkabel verfügen über eine vollständig metallische Kapselung, die neben mechanischem Schutz und Erdung auch zur Reduktion externer Magnetfelder beiträgt.
Beim Ausbau moderner Energieinfrastruktur werden neben Übertragungsleistung und Versorgungssicherheit zunehmend auch Umweltaspekte, Trassenplanung und gesellschaftliche Akzeptanz berücksichtigt.
Magnetfelder gehören zu den technischen Eigenschaften von Übertragungssystemen, die insbesondere in Stadtgebieten, Tunneln, Industrieanlagen und anderen sensiblen Infrastrukturprojekten betrachtet werden.
Durch ihre vollständig metallisch gekapselte Bauweise unterscheiden sich Druckluftkabel von Freileitungen und VPE Kabeln. Die dickwandige Aluminiumkapselung reduziert externe Magnetfeldemissionen und ermöglicht dadurch eine besonders kompakte Integration in bestehende Infrastruktur.
Diese Seite erläutert die Entstehung magnetischer Felder, die Wirkungsweise der metallischen Kapselung sowie die Vorteile von Druckluftkabeln in Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Umweltverträglichkeit und Infrastrukturintegration.
Jeder stromdurchflossene Leiter erzeugt ein Magnetfeld. Dieses entsteht als natürliche Folge der elektrischen Energieübertragung und tritt bei allen Übertragungssystemen auf – unabhängig davon, ob die Energie über Freileitungen oder Kabel transportiert wird.
Die Stärke des Magnetfeldes hängt von verschiedenen Faktoren ab, insbesondere von der Stromstärke, der Anordnung der Leiter und dem Abstand zum Übertragungssystem.
Bei Hochspannungsfreileitungen und Kabelsystemen entstehen Magnetfelder entlang der stromführenden Leiter. Je nach Systemaufbau können sich diese Felder unterschiedlich stark auf die Umgebung auswirken.
Während bei offenen Übertragungssystemen ein Teil der Magnetfelder ungehindert nach aussen wirkt, können geschlossene metallische Systeme die Feldverteilung beeinflussen und externe Emissionen reduzieren.
Die Höhe der nach aussen wirkenden Magnetfelder wird wesentlich durch die Anordnung der Leiter und die Bauweise des Übertragungssystems bestimmt.
Druckluftkabel nutzen eine vollständig metallische Kapselung, welche neben mechanischem Schutz und Erdung auch einen wichtigen Beitrag zur Reduktion externer Magnetfelder leistet.
Druckluftkabel unterscheiden sich von vielen konventionellen Übertragungssystemen durch ihre vollständig geschlossene Aluminiumkapselung. Die stromführenden Leiter befinden sich innerhalb eines druckfesten Metallgehäuses, das gleichzeitig mechanischen Schutz, Erdung und elektromagnetische Abschirmung bietet.
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Durch die Wechselwirkung zwischen den stromführenden Leitern und dem Aluminiumgehäuse entstehen induzierte Ströme innerhalb der Kapselung. Diese Ströme erzeugen Gegenfelder, welche das Magnetfeld der Leiter kompensieren. Die Kompensation ist umso besser, je besser das Gehäuse leitet und je besser die Erdung des Gehäuses ist. Dadurch werden die nach aussen wirkenden Magnetfeldemissionen deutlich reduziert.
Während sich Magnetfelder bei offenen Übertragungssystemen ungehindert in die Umgebung ausbreiten können, verbleibt bei Druckluftkabeln ein grosser Teil der elektromagnetischen Wechselwirkungen innerhalb des gekapselten Systems. Das Resultat sind deutlich geringere externe Magnetfelder entlang der Trasse.
Die Kombination aus metallischer Kapselung und optimierter Leiteranordnung ermöglicht:
Neben Übertragungsleistung und Versorgungssicherheit spielen bei modernen Infrastrukturprojekten zunehmend auch Umweltaspekte, Flächennutzung und die Integration in bestehende Bebauung eine wichtige Rolle.
Durch die vollständig metallische Kapselung und die reduzierten externen Magnetfeldemissionen eignen sich Druckluftkabel besonders für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Infrastrukturverträglichkeit.
Druckluftkabel können insbesondere Vorteile bieten in:
Die Kombination aus unterirdischer Verlegung, kompakter Trassenführung und reduzierten Magnetfeldern ermöglicht eine flexible Integration in bestehende Infrastruktur. Dadurch können neue Übertragungskapazitäten geschaffen werden, ohne bestehende Nutzungen oder Landschaftsräume wesentlich zu beeinträchtigen.
Mit dem zunehmenden Ausbau von Stromnetzen gewinnen Lösungen an Bedeutung, die hohe Übertragungsleistungen mit einer guten Infrastrukturverträglichkeit verbinden.
Reduzierte Magnetfeldemissionen können dabei einen zusätzlichen Beitrag zur Akzeptanz und Integration neuer Energieinfrastruktur leisten.
Bei der Planung neuer Energieinfrastruktur werden verschiedene technische und räumliche Anforderungen berücksichtigt. Dazu gehören unter anderem Übertragungsleistung, Flächenbedarf, Wartungszugang und Umweltauswirkungen.
Die Eigenschaften von Druckluftkabeln ermöglichen eine kompakte Trassenführung und eine Integration in bestehende Infrastrukturkorridore.
Die Höhe externer Magnetfelder wird nicht allein durch die Stromstärke bestimmt, sondern auch durch die Bauweise und Anordnung der Leiter. Die metallische Kapselung von Druckluftkabeln reduziert die nach aussen wirkenden Feldemissionen und unterstützt dadurch eine flexible Infrastrukturplanung.
Magnetfelder sind ein natürlicher Bestandteil der elektrischen Energieübertragung. Ihre Ausprägung hängt jedoch wesentlich von der Bauweise und dem Aufbau des jeweiligen Übertragungssystems ab.
Druckluftkabel nutzen eine vollständig metallische Aluminiumkapselung, welche neben mechanischem Schutz und Erdung auch zur Reduktion externer Magnetfeldemissionen beiträgt.
Durch die Kombination aus hoher Übertragungsleistung, unterirdischer Verlegung und reduzierten Magnetfeldern eignen sich Druckluftkabel insbesondere für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Infrastrukturintegration und Umweltverträglichkeit.
Besondere Vorteile ergeben sich in:
Die Anforderungen an Stromnetze wachsen kontinuierlich. Gleichzeitig gewinnen Themen wie Flächennutzung, Infrastrukturintegration und gesellschaftliche Akzeptanz zunehmend an Bedeutung.
Druckluftkabel verbinden hohe Übertragungsleistungen mit einer geschlossenen Systemarchitektur und schaffen dadurch Voraussetzungen für eine leistungsfähige und nachhaltige Energieinfrastruktur.
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